#21 Wirkung, Nebenwirkung & Wechselwirkung – was Medikamente wirklich machen
Shownotes
In dieser Folge unseres APodcasts – der Podcast der HAIHO Apotheke sprechen wir über ein Thema, das im Alltag oft für Verwirrung sorgt: Was unterscheidet Wirkung, Nebenwirkung und Wechselwirkung?
Wir erklären, warum Wechselwirkungen nicht nur zwischen Medikamenten auftreten, sondern auch mit Lebensmitteln, warum manche Schmerzmittel die Wirkung von Blutverdünnern beeinflussen können und weshalb Magenschutz nicht so harmlos ist, wie viele glauben. Außerdem geht es um Antibiotika, den richtigen Einsatz von Probiotika sowie Mineralstoffe wie Zink, Eisen oder Magnesium – und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.
Wir merken schnell: Dieses Thema braucht mehr als eine Folge. Darum folgt bald Teil 2, in dem wir eure Fragen aufgreifen.
Transkript anzeigen
00:00:13: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von unserem Apotheken-Podcast.
00:00:19: Heute reden wir über ein großes Thema, über ein wichtiges Thema.
00:00:23: Wir haben schon überlegt, ob wir da nicht zwei Folgen brauchen dafür.
00:00:26: Genau, also wir werden schauen, wie weit wir kommen.
00:00:29: Wie viel, dass wir euch erzögern können.
00:00:32: Sollten Fragen auftauchen, würde sich irgendetwas genaueres wissen.
00:00:36: Bitte unbedingt bei uns mürden.
00:00:39: Du hast noch gar nicht gesagt, um was geht.
00:00:40: Ah, ja, genau.
00:00:43: Es geht um... Wirkungen.
00:00:45: Es gibt ja nicht nur Wirkung.
00:00:46: Wo eine Wirkung ist, gibt es ja auch eine Wechselwirkung.
00:00:50: Und es gibt eine Nebenwirkung.
00:00:52: Ich glaube, dass das oft vielleicht gleichgesetzt wird, dass das das Gleiche ist.
00:00:57: Und kann ich da vielleicht michst uns einfach mal kurz erklären, was ist da unterschiedlich und was ist das überhaupt.
00:01:03: Wechselwirkungen gibt es, wenn man verschiedene oder mehrere Medikamente einnimmt.
00:01:09: Aber nicht nur unbedingt zwischen verschiedenen Medikamenten, sondern auch mit Nahrungsmitteln oder mit Getränken.
00:01:17: Gibt es Wechselwirkungen und Nebenwirkungen sind Wirkungen, die man nicht ganz ausschließen kann, wenn man Medikamente einnimmt.
00:01:23: Aber das liegt nur am Medikament selber, also da braucht man jetzt nichts weiter dazu.
00:01:28: Sehr gut.
00:01:30: Weil du eben gesagt hast, das ist nicht immer nur zwischen Medikamenten, sondern auch mit Nahrungsmitteln.
00:01:35: Gibt es ja, finde ich, eine recht witzige Wechselwirkung eigentlich, weil es ja immer heißt, Gemüse ist gesund und Gemüse ist natürlich gesund.
00:01:43: Aber es gibt eine ganz spezielle Wechselwirkung, nämlich mit grünem Gemüse.
00:01:48: Spinner zum Beispiel.
00:01:51: Im grünen Gemüse ist nämlich relativ viel Vitamin K drinnen.
00:01:54: Vitamin K ist super wichtig.
00:01:56: Allerdings gibt es auch eine ganz abregnende Nebenwirkung mit einem blutverdünrenden Mittel, und zwar mit dem was wir alle kennen, mit dem Makoma.
00:02:06: Und das Makoma ist ein Vitamin K Antagonist.
00:02:10: Das bewirkt diese Blutverdünnung.
00:02:12: Und wenn man ganz viel grünes Gemüse ist, dann wird die Wirkung herabgesetzt.
00:02:17: Aber nur, dass ich es jetzt richtig verstehe.
00:02:19: Da reden wir jetzt nicht, wo alle vierzehn Tage einmal ein Teller Spinat oder als Beilager mal ein Brokkoli ist, sondern schon eher von größeren Mengen und häufigerem Fazir, oder?
00:02:28: Es ist einfach so gerade bei dem Makoma, wann man ... das optimal eingestellt hat.
00:02:32: Passt, das kann man ermessen, die Wirkung.
00:02:34: Das ist dieser INR-Wert.
00:02:37: Wenn man aber mal die Ernährung umstellt und jetzt zum Beispiel sie vornimmt, man ist jetzt gesünder und mehr Gemüse, dann sollte man einfach diesen Wert immer wieder kontrollieren lassen.
00:02:47: Und das geht's vor allem.
00:02:48: Das ist jetzt ein relativ altes Antikoagulanz, also ein blutvernehmendes Mittel.
00:02:53: Die werden eingenommen vorbeugend für Schlaganfall und Herzinfarkt.
00:02:58: Es gibt jetzt neuere Medikamente, das sind diese DOAX.
00:03:03: DOAX sind direkte orale Anticoagulantzien.
00:03:07: Das heißt, die wirken direkt, die wirken anders wie die klassische Blutverdünnung und haben auch diese Wechselwirkungen mit dem Tonningemüsenehmer.
00:03:16: Bei den Medikamenten ist allerdings wichtig, die haben eine kürzere Halbwärtszeit, die muss man ganz regelmäßig einnehmen.
00:03:23: Okay, aber die Hand auf sich ja auch irgendeine Wechselwirkung.
00:03:27: Alle blutverdöhnenden Medikamente haben immer eine Wechselwirkung mit Schmerzmitteln.
00:03:32: Weil viele Schmerzmittel, diese klassischen entzündungsheimenden Medikamente, haben eine Wechselwirkung mit Antikorakulanzien und zwar Verstärkungsdi.
00:03:41: Also die Blutverdöhnung wird verstärkt.
00:03:44: So, Conelia, dann gibt es ja noch ein ganz häufiges blutverdöhnendes Mittel, das jeder kennt eigentlich oder sehr viele kennen.
00:03:53: Das ist auch ganz viel nehmen und da ist immer lustig, weil du hast, das müssen wir lebenslang nehmen.
00:03:58: Und das ist oft wirklich so.
00:04:00: Und das ist Medikament, das ist die Acetylsale Zylsare, kennt fast jeder als Aspirin.
00:04:05: Oder als Blutverdünner hast du Trombois, es gibt ganz viel ähnliche Präparate.
00:04:10: Und das nimmt jeder und macht sich eigentlich kaum Gedanken darüber, dass auch das Nebenwirkungen hat.
00:04:17: Und zwar ist da ganz spannend.
00:04:19: Ein weiteres Medikament, das sehr häufig
00:04:21: und
00:04:21: unreflektiert eingenommen wird, ist das Ibuprofen.
00:04:24: Das nimmt man gleich einmal bei Kopfschmerzen.
00:04:26: Bei kleinen Entzündungen, wenn man sich nicht wohlfühlt, nimmt man gleich ein Ibuprofen.
00:04:32: Und das Ibuprofen verändert die Wirkung vom Tromboas.
00:04:37: Und zwar muss man immer diesen Blutverdünner zuerst nehmen und an Mindestabstand vor zwei Stunden zum Ibuprofen einhalten.
00:04:44: Sonst wirkt es nämlich nicht.
00:04:47: Und oft wird das der Blutverdöner zum Mittag eingenommen und dann sollte man eigentlich vor dem Medikament K-iboprofen einnehmen.
00:04:55: Also ich empfehle eher diesen Blutverdöner klein der Früh zu nehmen, dann ist man flexibel beim Iboprofen.
00:05:01: Aber das wird oft übersehen, dass das wirklich auch eine Wechselwirkung hat.
00:05:05: Obwohl es so total gängige Medikamente sind, die jeder eigentlich ohne nachzudenken einnimmt.
00:05:11: Für
00:05:11: uns so wirklich klassisch ein Standard eigentlich.
00:05:16: Das kommt wirklich sehr häufig vor.
00:05:18: Wann jetzt der Kunde der Patient unsicher ist, was soll der Stott im Ibuprofen nehmen?
00:05:24: Wenn er sagt, bei wirft ist gar nicht schon.
00:05:26: Dann bietet es ja Parazetamol an.
00:05:28: Parazetamol hat diese Wechselwirkung nicht.
00:05:30: Das kann man wirklich einfach einnehmen.
00:05:33: Sehr gut.
00:05:34: Muss man nur aufpassen, macht manchmal Leberschäden, wenn man es wirklich in zu hoher Dosierung hat.
00:05:38: Und man sollte auf gar keinen Fall einen Alkohol dazu trinken.
00:05:41: Also Parazetamol und Alkohol vertragen sie nicht.
00:05:44: Dann sind wir grad so schön bei dem Thema Schmerzmittel.
00:05:47: Schmerzmittel, nehmen wir ja oft ein.
00:05:51: Wie du schon gut gesagt hast, das Iguprofen ist so ein klassisches Gängiges, das man immer daheim hat.
00:05:57: Aber es gibt stärkere Schmerzmedikamente, die vom Ortsducht verschrieben sind.
00:06:02: Und dann steht
00:06:03: da
00:06:04: ganz oft dabei.
00:06:06: Man soll einen Magenschutz dazu nehmen.
00:06:08: Ein
00:06:08: Magenschonar, genau.
00:06:10: Wobei wir ja möglichst diesen Begriff vermeiden.
00:06:15: Es ist schon so, dass die klassischen entzündungsemmenden Schmerzmedikamente den Magen angreifen.
00:06:23: Und die Magensäure macht dann Lesionen in der Magenschleimhaut und vorsucht Schmerzen und ist unangenehm.
00:06:29: Und für diesen Zweck verwendet man diese Magen-Schutz.
00:06:35: Es ist aber oft so in der Bevölkerung Magen-Schutz, das klingt so wahnsinnig gesund.
00:06:39: Dieser Magen-Schutz, dieser Protonenpumpenhemmer oder säure Blocker, finde ich ein besseres Wort dafür, bewirkt, dass keine Magen-Säure produziert wird.
00:06:49: Wenn man weniger Magen-Säure hat, schmerzen natürlich diese Lesionen in der Magen-Schleimheit nicht, die das Schmerzmittel verursacht.
00:07:00: Es ist oft so, dass manche sagen, ich nehme drei Tabletten in der Früh, ich möchte so einen Morgenschutz an und nehmen, weil dann heudet das besser aus.
00:07:10: Diese säure Blocker soll man wirklich nur gezielt anwenden.
00:07:14: Die haben nämlich auch wieder Nebenwirkungen.
00:07:16: Also jetzt haben wir auch vermeintlich gesundes Produkt, aber auch das hat Wechselwirkungen und Nebenwirkungen.
00:07:24: Die Nebenwirkung ist eben, dass weniger Säure produziert wird, was eigentlich die Wirkung ist.
00:07:29: Und durch diese verminderte Magensäure, durch diesen verminderten erhöhten BH-Wert im Magen, hat man andere Nebenwirkungen.
00:07:38: Die Magensäure hat einen Sinn.
00:07:40: Die wird ja vom Körper produziert, weil es zum Beispiel die Keime abtötet, die wir schlucken.
00:07:46: Die überleben diesen Extremsäuren berechnet.
00:07:49: Die Protonenpumpen haben wir.
00:07:51: bewirken aber auch, dass man Mangelerscheinungen hat.
00:07:54: Also es tötet jetzt nicht nur die Bakterien ab, was dazu führt, dass man
00:07:59: weniger Infekte hat, viel, was man mit dem Essen mit ist, z.B.
00:08:02: einfach da wirklich noch eliminiert wird.
00:08:06: Sondern, weil der Marlene ersteckt und fährt seine Haare.
00:08:09: Genau, das kommt
00:08:10: uns wieder an, meine Lieblingsvitamine.
00:08:12: Genau.
00:08:13: Durch den veränderten BH-Wert kann der Körper manches schlechter aufnehmen.
00:08:17: Und zwar vor allem Vitamin B-Zwölf und Fotsäure.
00:08:22: Genau, also das ist wirklich was, wo wir die Magensäure brauchen.
00:08:26: Und vielleicht ist es erst noch nicht so ganz gut rausgekommen, aber wenn man das kurzfristig macht, ist das kein Thema.
00:08:32: Aber dieses langjährige, oft langjährige Magenschononemer ist einfach, das führt dann dazu.
00:08:38: Wenn man jetzt einmal ein Vier-Dag-Schmerzmittel nimmt und man nimmt die Magenschonone dazu, ist das eine gute Sache.
00:08:43: Aber auf die Dauer ist das eben nicht gut, weil man diese Mangel zuständig krönnen.
00:08:48: Weißt du, was ein Vitamin B-Zurfmangel verursacht?
00:08:51: Naja, das Vitamin B-Zwölf ist ganz wichtig für die Blutbildung.
00:08:54: Und dem auch, wie wir schon gesagt haben, die Folensäure.
00:08:56: Das Vitamin B-Zwölf braucht man, dass man die Folensäure auch wieder produziert.
00:09:00: Und dann entsteht einfach eine Blutarmut.
00:09:04: Wenn man das wirklich längerfristig nicht so sich nimmt oder in der Schwangerschaft, haben wir eh, glaube ich, schon das öfteren Erwind, ist die Folensäure ganz wichtig.
00:09:13: Und ohne B-Zwölf schaffe ich die Folensäure nicht.
00:09:15: Und so entsteht auch natürlich ein bisschen ein Kreislauf.
00:09:18: Und die Folensäure ist für die Neurologischen Prozesse ganz wichtig, speziell in der Schwangerschaft.
00:09:25: Und was ich immer so spannend finde, manche wollen den Magen-Schutz nehmen, wenn sie ein Antibiotikum verordnet haben.
00:09:34: Weil man kriegt ja so leicht ein Durchfall vom Antibiotikum.
00:09:37: Das stimmt.
00:09:37: Also das haben wir in der Apotheken
00:09:39: ... Das stimmt nicht.
00:09:40: Nein.
00:09:42: Ich meine, das stimmt.
00:09:43: Das haben wir ganz oft in der Apotheken.
00:09:45: Aber prinzipiell macht das Antibiotikum tut dem Magen nichts.
00:09:50: Nein, gar nicht.
00:09:51: Also da ist wirklich diese Geschichte eher mit der Darmflora, dass das Antibiotikum ist ja dazu, da Bakterien zu eliminieren, zu abzutötten.
00:10:01: Genau, und die Darmflora besteht ja nur aus Bakterien.
00:10:03: Aus
00:10:03: Darmbakterien und dadurch werden ganz viele gute Bakterien leider auch kleinen, rundum schluck mit abgetötet.
00:10:11: Das ist eben dieses Breitband Antibiotikum.
00:10:13: Das zerstört einfach alles.
00:10:15: Und wenn die Darmflora nicht in Ordnung ist, ist die Reaktion einfach ein Durchfall.
00:10:19: Also das ist jetzt keine Unverträglichkeit vom Antibiotikum, sondern eine normale Nebenwirkung.
00:10:26: Genau, also es wirkt uns das, was wir wollen, aber das andere leider auch.
00:10:30: Und durch das fragen wir natürlich immer, bieten wir immer dazu an, dass man die Darmflöre gleich zusätzlich beim Antibiotikum gleich wieder stärkt, gleich diese Bakterien wieder zuführt, während man das Antibiotika schon einnimmt.
00:10:42: Also gar nicht Wort auf diese ziemlich wahrscheinliche Nebenwirkung, sondern eben, die es da gleich mit einnimmt.
00:10:48: gibt es in verschiedenen Varianten.
00:10:51: Gibt es zum Trinken, gibt es zum Schlucken.
00:10:54: Was da einfach noch ganz, ganz wichtig ist, ist, dass man es nicht zeitgleich nimmt mit dem Antibiotikum.
00:10:59: Dass man auch dem Antibiotikum die Wirkung los dem Wohnen.
00:11:04: Und ein, zwei Stunden später führen wir dann die Bakterien wieder zu.
00:11:08: Ja, die Bakterien stören jetzt nicht die Wirkung vom Antibiotikum.
00:11:11: Aber wenn man die Bakterien selbst nimmt, macht natürlich das Antibiotikum auch dick.
00:11:15: Die guten
00:11:16: wieder kaputt werden.
00:11:17: Also immer zuerst Antibiotikum abstand lassen, z.B.
00:11:20: in der Früh und am Abend das Antibiotikum und Mittag die Daumen.
00:11:23: Ist das perfekt?
00:11:24: Genau.
00:11:25: Was man jetzt auch gerade einfach noch erfüllt, was wir haben ja nicht nur Bakterien in der Daumenflöhrer, sondern auch in der Scheidenflöhrer.
00:11:32: Das ist für uns Daumen oft leider gängige Nebenwirkungen, dass er die Scheidenflöhrer gestört ist, weil er dort die Bakterien abgetötet werden.
00:11:41: Und da kann man sich auch helfen, indem wir einfach Scheiden...
00:11:44: indem man die Milchsäurebakterien stabilisiert, indem man spezielle Waschlotionen nimmt, beziehungsweise es gibt auch Vaginalkapseln zum Einnehmen, die Vorbeugeln genommen werden können und es gibt auch Darmpräparate, die man schluckt, die auch da am positiven Effekt haben.
00:11:59: Weitere Nebenwirkungen von den Antibiotikern sollen man nicht unterschätzen.
00:12:03: Es gibt manche, wenn man die einnimmt, darf man zum Beispiel nicht in die Sonne gehen.
00:12:07: Also die erhöhen die Lichtempfindlichkeit und man bekommt sehr leichter Sonnenbrand.
00:12:13: Das sind Tetrazykline.
00:12:16: Und wenn man die einnimmt, muss man da wirklich drauf aufpassen.
00:12:20: Das ist leider ein Antibiotikum, das man oft in den Urlaub mitnimmt, weil es auch für Malaria gut wirksam ist.
00:12:26: Das Problem ist, gerade im Urlaub gibt man vermehrt in der Sonne.
00:12:29: Also man muss sich dessen wirklich bewusst sein und sie dann vermehrt im Schatten aufhalten, sollte man das einnehmen.
00:12:36: Jetzt gibt es nur was, was mit dem Sonnenlicht sich eigentlich nie so gut verdruckt, wenn wir gerade bei der Sonne sind.
00:12:42: Ja, man kommt immer vor an.
00:12:45: Es ist schräg.
00:12:47: Was wirklich auch die Empfindlichkeit von der Sonne erhöht, ist das Johanniskraut.
00:12:51: Und da ist es aber auch nicht so, wenn man einmal an Johanniskraute trinkt, ist das völlig okay.
00:12:56: Aber wenn man hoch dosierte Johanniskrautpräparate einnimmt, dann muss man wirklich mit der Sonne aufpassen.
00:13:03: Also nicht wundern, wenn man dann, obwohl man normalerweise das Kött vertrocknet, leicht an Sonnenbrand bekommt.
00:13:10: Unbedingt beachten, genau das mal.
00:13:12: Immer gut geschützt ist.
00:13:15: Was hatten das Johannes gerade sonst noch für Wechselwirkungen, weißt du das?
00:13:17: Hm,
00:13:18: jetzt müsste das mein Gesicht singen.
00:13:22: Nein, keine Idee uns auf.
00:13:24: Johannes gerade hat, muss man aufpassen bei hormonellen Kontrazeptiven, also zum Beispiel bei der Pille, die senkt einfach die Wirksamkeit der Pille.
00:13:36: Also sollte man nicht kombinieren.
00:13:38: Oder man darf es auch auf gar keinen Fall mit... Antidepressivern kombinieren.
00:13:41: Wenn man schon gut eingestellt ist vom Arzt mit Antidepressivern, wirklich kein Johanneskraut dazu nehmen.
00:13:48: Entweder Johanneskraut oder andere Antidepressiva, aber die Kombination ist nicht gut.
00:13:54: Also, es ist auch für mich immer wieder leerecht.
00:13:56: Nein, ich habe also hätte das jetzt schon gewusst.
00:13:59: Es ist mir nur nicht eingefallen.
00:14:01: Was auch oft an Nebenwirkungen von Psychopharmakern ist, also ich denke jetzt gerade an Schlofftabletten zum Beispiel, es ist natürlich extrem unangenehm, wenn man nicht schlafen kann.
00:14:11: Und wenn man ist gerätet am nächsten Tag, sehr oft verordnet werden dann wirklich Schlaftabletten, die verkürzen die Einschlaftzeit, man kann wirklich einmal sechs bis acht Stunden schlafen.
00:14:23: Sie haben oft jetzt die neuere Einschlaftabletten diesen Hangover Effekt nehmen.
00:14:28: Also es gibt tolle Präparate, aber es ist trotzdem nicht ganz ohne.
00:14:31: Man gewöhnt sich sehr schnell dran.
00:14:34: Meistens ist dieser Gewöhnungseffekt, man braucht dann nicht eine halbe, man nimmt dann eine ganze und man nimmt sie regelmäßig.
00:14:41: Und
00:14:41: da ist das Hauptproblem, was ist hier, je öfter man wird, umso öfter muss man dann noch einmal aufstehen.
00:14:48: Und diese Schlafmedikamente verunsichern den Gang und das Sturzgefahr ist erhöht.
00:14:55: Und ein Sturz, ob an gewissen Alter, ist immer riskante Sache.
00:15:01: wo wir bei der Osteoporose sind, ob an gewissen Altern.
00:15:06: Steigt das Osteoporose-Risiko?
00:15:09: Was
00:15:10: für Mineralstoffe wirken denn da dagegen?
00:15:13: Da
00:15:13: wird natürlich Kaltzirma eignommen, auch Magnesium wird dazu eignommen, Vitamin D wird dazu eignommen.
00:15:19: Und auch da gibt es natürlich wieder Sachen, die man beachten muss, wo man es in Heretosierungen einnimmt.
00:15:26: Weißt du, so gesagt hast du, da wird Kaltzirma mit Magnesium eingenommen.
00:15:30: Ist das gut, wenn man das gleichzeitig nimmt?
00:15:33: Man kann es in kleineren Dosierungen auf jeden Fall gemeinsam nehmen.
00:15:37: Wenn man es wirklich höher dosiert, dann kann man es sehr wohl noch einnehmen gemeinsam, aber eben nicht mehr gemeinsam.
00:15:44: Das heißt, wirklich auch da die zeitlichen Obstände schauen, die zwar blockieren sie bei der Aufnahme.
00:15:49: Die konkurrieren?
00:15:51: Ja, genau.
00:15:51: Die wollen quasi durch die selbe Tier eine.
00:15:53: Und wenn der eine schon bei der eine geht, dann kommt der andere nicht mehr eine.
00:15:56: Dadurch lasst man sie erst in der eine gehen.
00:15:59: Dann geht da an der Reine.
00:16:00: Mein Gott, das ist ein schönes Bild.
00:16:04: Und es gibt da noch mehr Mikronährstoffe, die sie so verhalten.
00:16:09: Also es ist das Zink, zum Beispiel, ist ja eins meiner Lieblingsmineralstoffe mittlerweile.
00:16:18: Man kann es so vielseitig einsetzen, es ist so wichtig, aber man sollte einfach auch da gewisse Sachen wissen.
00:16:24: Was ist so die normale Dosierung bei den Zinken eigentlich?
00:16:26: Na ja, so zehn Milligramm war er so.
00:16:29: Wenn ich jetzt gesund bin, als Tagesbedarf besser, das ist super.
00:16:33: Braucht man gar nicht hechatosieren.
00:16:35: Braucht man eigentlich nicht hechatosieren.
00:16:37: Es ist aber super, wenn man es hechatosiert, wenn man ganz viele Krankheitsbilder hat.
00:16:42: Speziell jetzt im Winter wird das öfter empfohlen, dass man es hechatosiert.
00:16:47: Es ist okay.
00:16:48: Kurzfristig und zum Schlutschen, wenn es recht gut auf der Schleim hat.
00:16:51: Aber wenn man es langfristig einnimmt, das Zink,
00:16:54: dann
00:16:56: bringt man natürlich auch das normale Gleichgewicht.
00:16:58: der Mineralstoffe aus dem Gleichgewicht.
00:17:01: Genau.
00:17:03: Das heißt, wenn ich nicht gerade akut einen höheren Bedarf habe, sollte man es auch wirklich nicht höher dosieren, weil das Zink zum Beispiel, sie ähnlich wie der Verhalt, wie ich das mit Magnesium und Calcium gerade erklärt habe, die zwei konkurrieren eigentlich auch wieder.
00:17:19: Das zinkt mit
00:17:20: dem Eisen.
00:17:21: Genau.
00:17:22: Also auch das Eisen hat natürlich seine Berechtigung und braucht man für ganz viel.
00:17:27: Und das zinkt, wird das dann auch wieder beeinflussen in der Aufnahme.
00:17:30: Und ich glaube, als zweiter Mineralstoff, der Mensch zinkt, konkret ist das Kupfer.
00:17:33: Kupfer ist auch so.
00:17:34: Genau.
00:17:34: Und wenn man das aus dem Gleichgewicht bringt, dann verschlechtert man wieder die Antwort vom Immunsystem, für das man sich eigentlich gerade einnimmt.
00:17:42: Und jetzt fällt man noch was ein.
00:17:44: Eisen.
00:17:45: Eisen hat ja wieder Nebenwirkungen.
00:17:48: Ich glaube, fast jeder, der Eisen schon mal höher dosiert eignommen hat, kennt diese Nebenwirkungen auf den Darm.
00:17:53: Also Eisen ist auch präparat, das unangenehm zum Einnehmen ist.
00:17:57: Man kriegt so schwarze Stühle und eher Verstopfung.
00:18:01: Und, was auch interessant ist beim Eisen, das sollte man möglichst Nüchtern einnehmen.
00:18:06: Nüchtern und mit Vitamin C, so eine halbe Stunde vom Frühstück mit viel Flüssigkeit, dann optimiert man die Aufnahme und wenn die Aufnahme optimiert ist, haben wir weniger Nebenwirkungen.
00:18:17: Perfekt erklärt.
00:18:18: Was sollt man dann nur sagen dazu?
00:18:20: Jetzt ist man nur was eingefallen.
00:18:21: Ein ganz dückisches Zweifelszeug ist das der Kreppfrotsoft.
00:18:26: Jetzt steht der auf unserer Liste aus Nummer eins.
00:18:29: Und wir haben ihn vergessen.
00:18:30: Und wir haben ihn nicht berücksichtigt.
00:18:31: Er ist auch nur rot unterstrichen.
00:18:33: Kreppfrotsoft ist wirklich ganz spannend.
00:18:36: Es werden ja ganz viele Medikamente in der Leber verstoffwechselt und ausgeschieden.
00:18:40: Und diese Verstofflechslung funktioniert über Enzyme.
00:18:44: Das sind diese Zypenzyme.
00:18:46: die Beschäftigten, die Medikamente, und das ist genau eingestellt, und so hoch ist dann der Blutspiegel.
00:18:53: Und wenn man jetzt einen Krebfruzhaft dazu dringt, dann besetzt er diese Enzyme in der Leber und das bewirkt, dass die Medikamente nicht so schnell abgebaut werden.
00:19:04: Das heißt, der Krebfruzhaft erhöht ganz oft den Blutspiegel von Medikamente.
00:19:08: Also wenn man wirklich regelmäßigen Medikamente einnimmt, sollte man Krebfruzhaft meiden.
00:19:14: Ich habe gesagt, ich kann es überhaupt nicht verstehen, warum überhaupt ihr einen Krepfersaft trinkt.
00:19:18: Aber
00:19:18: ich morgen früh
00:19:19: kann ich auch nicht für alle sprechen.
00:19:23: Aber jetzt auch kein Brokkoli.
00:19:26: Und kein grünes Gemüse und kein Krepfersaft.
00:19:29: Darum nehme ich mir meine Nährstoffe.
00:19:33: Aber jetzt
00:19:34: haben wir alles.
00:19:36: Nein, wir haben nur was vergessen.
00:19:38: Stattdiener.
00:19:40: Ich glaube, wir brauchen wirklich eine zweite Folge.
00:19:42: Und, wann ihr dann über die Statine und die Nebenwirkungen was wissen wollt, oder wann euch jetzt nur was eingefallen ist, wir warten jetzt auf eure Fragen und machen einen zweiten Podcast über Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.
00:19:56: Und wir sehen uns dann mit den Statinen.
00:19:59: Also, wir freuen uns über euer Feedback, wenn durch diese Folge unseres Podcasts irgendwelche Fragen aufgetaucht sind.
00:20:08: Bitte meldet es euch.
00:20:09: Meldet es euch auch gern per E-Mail an die Info at thio-apotheke.at.
00:20:14: Huft es uns an oder schaut es vorbei.
00:20:16: So eine Frage ist immer individuell und da muss man wirklich auf den anzenen Kunden eingehen.
00:20:22: Also bitte meldet euch.
00:20:24: Meldet euch mit anderen Fragen, anderen Wechselwirkungen.
00:20:29: Wir freuen uns drauf und wir gingen wirklich in der nächsten Folge genau darauf ein.
00:20:34: Folgt uns, dann bleibt es am Laufenden.
00:20:38: Marlene hat gesagt, ich muss das mit den Show-Noten sagen, wenn das Songs bei jedem Podcast
00:20:43: ... Ja, das hab ich euch in die Show-Notes gestellt.
00:20:45: Also, bitte schaut's mal da rein.
00:20:48: Ich sah immer die Zusammenfassung und der Text total cool zum Drüberlesen.
00:20:52: Und?
00:20:53: Weißt du, was du nur immer sagen.
00:20:54: Und lasst uns gerne ein Like da.
00:20:57: Also, bitte.
00:20:59: Na, ganz im Ernst folgt's unserem Podcast.
00:21:01: Ich glaube, es ist immer ganz interessant.
00:21:03: Genau.
00:21:04: Und dann versamt's einfach keine Folgen.
00:21:06: Und in der nächsten ... Nebenwirkung, Wechselwirkung folge, gehen wir ganz speziell auf eure Fragen ein.
00:21:12: Tschüss.
00:21:12: Danke fürs Zuhören.
00:21:27: Tschüss.
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